Die Gegend
Hinterland und Ausflüge
Viele der Touristen, die Riccione besuchen, ahnen nicht, dass Riccione über faszinierendes Hinterland verfügt.
Atemberaubende Landschaften, Burgen und Kastelle voll von der Geschichte der Adelsfamilie Malatesta, in denen die Atmosphäre und die Gesten der Signorien der Malatesta wieder aufleben.
Dazu kommt noch, dass man von Riccione aus per Auto, Bus oder Zug die grössten italienischen Kunststädte erreichen kann.
Casteldelci
Entfernung: 65 km
Casteldelci, reich an nie versiegenden Quellen, erlebte seine Blütezeit im Mittelalter, als hier dank der günstigen geographischen Lage Festungen und Burgen errichtet wurden.
Heute
kann das mittelalterliche Casteldelci auf einem Spaziergang über die
Ponte Vecchio besichtigt werden, ebenso auch die Torri di Gattara, die
Torre del Monte und der Glockenturm. Ein Besuch in der Casa Museo
bietet Gelegenheit zu einer Reise, die von der Vor- und Urgeschichte
über die Römer bis hin ins Mittelalter geht.
Coriano
Entfernung: 8 km
Zwischen grossen Landgütern mit Weinbergen und Olivenbäumen befindet sich Coriano, ideal für erholsame Spaziergänge im Tal des Flusses Marano und des Rio Melo. Der lokalen Produktion gewidmet ist das Sangiovese-Weinfest und das Fest der Oliven im Herbst.
Gemmano
Entfernung: 19 km
Alle die Liebhaber des gesunden Lebens sind fast verpflichtet, eine Stippvisite in dem kleinen Ort Gemmano zu machen, reich an Natur und an feszinierenden Routen in dem Conca-Flusstal. Auf keinen Fall zu vergessen die Höhlen von Onferno, von grossem geologischen und faunistischen Interesse. Der Sangiovese- und Trebbianowein gehören beim Essen auf den Tisch mit den verschiedenen, würzigen Braten.
Gradara
Entfernung: 14 km
Unsterblich sind die Liebenden Paolo und Francesca aus Gradara durch
den grossen Dichter Dante Alighieri und seiner "Göttlichen Komödie"
geworden. Sehr berühmt ist auch die grossartige Burg, die jedes dritte
Wochenende im Juli zum Schauplatz der unwiderstehlichen „Verführung im
Schloss“ (Seduzione al Castello) wird. Typische Gerichte aus Gradara
sind die "Bigol", handgefertigte Spaghetti mit Steinpilzen oder
Fleischsosse.
Maiolo
Entfernung: 47 km
Maiolo hat sich seine Viertel, seine alten Bauernhäuser und seine Plätze erhalten. Die atemberaubende Schönheit der Sonnenuntergänge, der weite Blick vom Monte Fumaiolo über die Alpe della Luna, dem Monte Carpegna, den Festungstürmen von San Leo, den Wachtürmen von San Marino bis hin zum Meer machen Maiolo zu einem einzigartigen landschaftlichen Ausblickspunkt über das Montefeltro.
Mondaino
Entfernung: 28 km
Das Juwel dieses Städtchen ist die halbrunde Piazza Maggiore mit seinem
klassizistischen Säulengang. Nicht zu vergessen ist ein Besuch der S.
Michele-Kirche und des Klarissenklosters und St. Franziskus. Der Clou
des Jahres ist der "Palio del Daino" in der 3. Augustwoche, eines der
wichtigsten Dorffeste in historischen Kostümen der ganzen Signoria, wo
mittelalterliche Hintergründe geschaffen werden. Für Gourmets auf dem
Tisch: Ravioli mit Ricotta und Brennesseln und Braten mit Pflaumensosse.
Montecolombo
Entfernung: 20 km
Das Dorf Montecolombo umschliesst sein berühmtes Kastell aus dem 11.
Jahrhundert. Besonders interessant ist das Gemälde von Brancaleoni in
der St. Martinskirche. Im Monat Juli romagnolische Spezialitäten bei
dem Trippa-Fest und dem Strozzapreti-Fest.
Montefiore Conca
Entfernung: 20 km
Kostbare Kunstschätze und traditionelle Handwerke kann man bei einem
Spaziergang in den malerischen Gassen von Montefiore entdecken,
überragt von der wunderschönen, imposanten Malatesta-Burg. Im Juli
findet die kulturelle Veranstaltung "Rocca di Luna" (Mondburg) statt
und im Oktober der Jahrmarkt der Esskastanien und des neuen Weines
statt.
Montegridolfo
Entfernung: 29 km
Eine ganz besondere Atmosphäre umgibt die mittelalterliche Ortschaft
Montegridolfo mit seinem berühmten Malatesta-Kastell aus dem 13.
Jahrhundert. Besonders interessant ist das kostbare Gemälde von
Cagnacci in der San Rocco Kirche. Charakteristisch ist die malerische
Prozession am Karfreitag mit mittelalterlichen Kostümen. Zu kosten sind
die zahlreichen Öle, die hier hergestellt werden.
Montescudo
Entfernung: 21 km
Viele Zeichen der Vergangenheit haben sich in der antiken Festung Montescudo gut erhalten. Von besonderem, historischen und künstlerischen Interesse ist das Kreuz, das in der Pfarrkirche SS. Biagio und Simone aus dem 12. Jahrhundert aufbewahrt ist.
Morciano di Romagna
Entfernung: 12 km
Antikes Tausch- und Handelszentrum, hat Morciano im Laufe der Jahre
seine antiken Traditionen beibehalten. Unter vielen anderen Festen der
berühmteste Jahrmarkt von San Gregorio (12. März), spezialisiert in
Rassepferden, Geflügel und Rindern. Auf dem Tisch zum Essen: Spaghetti,
wie die Tradition der antiken Pastafabrik Ghigi aus Morciano
vorschreibt.
Novafeltria
Entfernung: 42 km
Die Ortschaft entstand 1907 aus dem Zusammenschluss von Ortsteilen, die sich von der Gemeinde Talamello abgelöst hatten, und trug anfangs den Namen Mercatino Marecchia, wegen der großen Wochenmärkte, die dort abgehalten wurden. 1941 wurde der Name dann in Novafeltria geändert. Die historischen Wurzeln der ersten bewohnten Ansiedlung allerdings reichen zurück bis ins Jahr 1000.
Pennabilli
Entfernung:
Das Städtchen liegt am Osthang des Monte Carpegna, der hier zum
Marecchia hin abfällt.
Errichtet
auf den Felsvorsprüngen der Rupe und des Roccione ist es ein
charakteristisches Städtchen mit mittelalterlichem Grundriss. Seine
räumliche Entfaltung ist bedingt durch den Zusammenschluss zweier alter
Burgen, der Burg von Billi über der Rupe und der Burg von Penna über
dem Roccione.
Pennabilli ist heute ein Zentrum für Umwelt- und
Kulturtourismus. Der überwiegende Teil seines Territoriums liegt im
Naturschutzpark Parco Naturale del Sasso Simone e Simoncello.
Poggio Berni
Entfernung: 28 km
Zwischen den beiden Flüssen Uso und Marecchia gelegen, beherrscht das
antike Städtchen Poggio Berni zwei wunderschöne Flusstäler. Sehr
interessant zu besuchen sind die zahlreichen Wassermühlen und der
eindrucksvolle Palazzo Marcosanti. Im August, Musik, Darbietungen und
Sommerfeste mit Gastronomie.
Saludecio
Entfernung: 25 km
Der Ort Saludecio organisiert für alle Liebhaber der natürlichen Produkte einen bekannten Kräuter-Jahrmarkt "Salus Erbe" (Ende April) und das "Ottocento-Festival", das die malerische Ortschaft mit Musik, Theater und Gastronomie-Stands belebt.
San Clemente
Entfernung: 13 km
Die kleine Ortschaft S. Clemente, umgeben von den malatestianischen
Mauern, enthält ein kleines Juwel: die Pfarrkirche von Luigi Poletti,
der Architekt des Papst. Für alle Liebhaber des romagnolischen Weines
Sangiovese findet im Mai das Weinfest statt.
San Giovanni in Marignano
Entfernung: 15 km
Die Ortschaft wurde früher die “Kornkammer der Malatesta” genannt. Es lohnt sich, das Theater Massari aus dem 18. Jahrhundert, die Santa Lucia- und die San Pietro-Kirche zu besichtigen. Magische Atmosphären ruft am 24. Juni die einzigartige "Nacht der Hexen" hervor, eine Nacht, die den Geheimnissen der volkstümlichen Traditionen gewidmet ist.
San Leo
Entfernung: 45 km
Die geheimnisvolle und uneinnehmbare Burg von San Leo ist faszinierend
und war auch ein Gefängnis des berüchtigten Graf Cagliostro. San Leo
ist eine "Stadt der Kunst" ernannt worden und verdankt seine
Berühmtheit dem monumentalen, einzigartigen religiösen Komplex und
seinem Marktplatz mit seinen prächtigen Gebäuden aus dem 15. und 16.
Jahrhundert. Besonders köstlich: Das Elixier des Grafen Cagliostro.
Die Republik San Marino
Entfernung: 33 km
Auf dem Berg Titano liegt San Marino, bekannt für die ihre antiken Traditionen und ihre exzellente Gastfreundschaft. Besonders beliebt ist der Weg, der die drei Türme auf der Spitze des Titano miteinander verbindet und viel Anklang findet auch die Basilika des Heiligen Marinus aus dem 19. Jahrhundert in klassizistischem Stil. Im antiken Kloster von Santa Chiara finden Kunst-Ausstellungen von hohem Niveau statt. Im September findet der berühmte "Palio delle Balestre" - das Fest der Armbrust – statt. Duty-Free Shopping in den malerischen Gassen der Altstadt.
Sant'Agata Feltria
Entfernung: 55 km
Der Ort ist zwischen den beiden Flusstälern des Savio und des Marecchia
gelegen. Seine Ursprünge reichen bis in die präromanische Zeit zurück,
als sich hier alte umbrische Sippen ansiedelten, ein Volk der Bauern,
Hirten und Jäger, die in den Wäldern des Apennin sesshaft wurden.
Sant'Agata
hat sich als wundervoller alter Ort gut erhalten, mit mehreren
Gebäudekomplexen von beachtlichem geschichtlichem Interesse.
Santarcangelo
Entfernung: 24 km
Die zwei Seelen von Santarcangelo, die mittelalterliche und die
moderne, teilen sich zwischen dem Hügel Monte Giove und der Ebene auf.
Auf dem Hügel befindet sich die von der Malatesta-Burg beherrschte
Altstadt und in der Ebene das Museum der Sitten und Gebräuche der
Menschen der Romagna. Im November findet der Jahrmarkt des Heiligen
Martins (Fiera di San Michele) statt und im Juli das Theater-Festival
"Santarcangelo dei Teatri". Um gut zu essen und gleichzeitig die
Gedichte von Tonino Guerra zu lesen ist eine richtige Institution das
Restaurant "La Sangiovesa".
Talamello
Entfernung: 41 km
Die Ortschaft auf den Ausläufern des Monte Pincio war Eigentum zunächst der Familie Della Faggiola und später der Malatesta. 1390 wird die Burg an Galeotto Malatesta verkauft und dann 1416 als Besitz Carlo Malatestas bestätigt. Papst Pius II. übergibt Talamello, ebenso wie andere Ortschaften aus der Umgebung, die Sigismondo Pandolfo Malatesta weggenommen wurden, als Lehen an die Guidi aus Bagno und an die Malatesta aus Sogliano.
Torriana Montebello
Entfernung: 35 km
Eingebettet zwischen den mit Weinreben bedeckten Hügeln liegt die
kleine Ortschaft Torriana, von der aus eine Strasse bis zu der antiken
Mons Belli hochklettert, überragt von einer massiven Burg, ein
typisches Beispiel einer feudalen Festung. Ende August kan man bei dem
Honig-Fest verschiedene Naturprodukte kosten. Rustikales Ambiente und
schmackhafte Gerichte der romagnolischen Tradition im Restaurant
"Malardot".
Urbino
Entfernung: 52 km
Es ist fast unmöglich, die unglaubliche Pracht dieser Stadt zu
beschreiben, in der der grosse Maler Raffaello Sanzio geboren ist. Man
dar auf keinen Fall versäumen, den Piazza Mercatale, den von Federico
da Montefeltro erbauten Dom, den Piazza Rinascimento, den Herzogspalast
und die Nationale Gemäldegallerie der Marken, die als das wichtigste
Museum der Region angesehen wird, reich an Gemälden aus der
Renaissance, das Oratorium von S. Giuseppe und das eindrucksvolle
Panorama von dem Piazzale Roma.
Verucchio
Entfernung: 29 km
Im Schatten des imposanten, panoramischen Burg "Rocca del Sasso" befindet sich das Städtchen Verucchio, die Wiege der Malatesta genannt, die hier ihren Ursprung und Machtzentrum hatten. Es lohnt sich, auch die antike Pfarrei des 10. Jahrhunderts zu besichtigen. Man kann sich von der mittelalterliche Atmosphäre der Parade im August beeindrucken lassen, sowie auch von dem Klang der ethnischen Musik des "Verucchio Festival" im Monat Juli.




